06.03.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

»Im Streik echt was riskiert«

Beschäftigte der österreichischen Sozialwirtschaft haben ersten Arbeitskampf hinter sich. Tarifergebnis liegt vor – aber nicht alle sind zufrieden damit

Christian Bunke, Wien

Von den Homepages österreichischer Gewerkschaften lacht dieser Tage häufig die auch in Deutschland bekannte 35-Stunden-Sonne. Am 15. Februar beteiligten sich landesweit Zehntausende Beschäftige im österreichischen Sozial- und Gesundheitsbereich an dreistündigen Warnstreiks, um eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Personal- und Lohnausgleich durchzusetzen.

Am 27. Februar hätte die zweite Streikwelle beginnen sollen. Doch wenige Stunden zuvor unterschrieben die Gewerkschaften einen neuen Kollektivvertrag mit der im Verband »Sozialwirtschaft Österreich« zusammengeschlossenen Unternehmerseite. Von der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung ist nichts übriggeblieben.

Nach Angaben der Gewerkschaft für Privatangestellte, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) vom 24. Februar gibt es zukünftig 2,5 Prozent mehr Gehalt. Die untersten Lohngruppen sollen drei Prozent mehr bekommen. Ab fünf Jahren Beschäftigung gibt es einen zusätzlichen Urlaubstag. Diese Zugeständnisse...

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