03.03.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Handelsgigant in Sorge

Niederlande: Ahold Delhaize verdiente 2017 auch dank der US-Steuerreform glänzend. Jetzt fürchtet man eine feindliche Übernahme

Gerrit Hoekman

Der niederländische Supermarktkonzern Koninklijke Ahold Delhaize N. V. – kurz Ahold Delhaize – hat im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr seinen Gewinn vervierfacht. Unter dem Strich standen 744 Millionen Euro zu Buche, wie das »königliche« Unternehmen in seinem Geschäftsbericht am Mittwoch veröffentlichte. Damit stieg das Plus für 2017 auf 1,82 Milliarden Euro – doppelt soviel wie im Jahr zuvor. Die Aktionäre dürfen sich auf eine Dividende von 63 Cent pro Anteilsschein freuen.

»2017 war ein großartiges Jahr für Ahold Delhaize«, jubelt Vorstandschef Dick Boer in einem Video auf der Homepage des Konzerns. Einen Teil des Erfolges darf allerdings US-Präsident Donald Trump für sich beanspruchen: Allein die großzügige Senkung der Unternehmenssteuer in den USA von 35 auf 21 Prozent brachte Ahold Delhaize ein Plus von 400 Millionen Euro. »Niederländische Multis mit amerikanischen Tochterbetrieben haben den Wind in den Segeln«, stellte die Tageszeitung Volks...

Artikel-Länge: 4895 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe