02.03.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

»Brexit« und die Grenzfrage

EU bringt Nordiren als Geiseln ins Gespräch, sollte London Verbleib in Zollunion ablehnen

In Brüssel wird weiter gegen das fluchtwillige Albion gehetzt. Bei den Gesprächen über die Modalitäten, zu denen der Handel zwischen EU und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland nach dem Ausscheiden des Landes aus der Union ablaufen soll, sind die Vorstellungen beider Seiten zuletzt wieder hart aufeinandergeprallt. Jetzt hat sich der Ratspräsident der EU, Polens früherer Regierungschef Donald Tusk, in den verbalen Schlagabtausch zwischen den Eurokraten und London eingeschaltet.

Seine Äußerungen dürften wenig zur Deeskalation beitragen. Tusk erwartet wegen der Haltung der britischen Regierung erhebliche kommerzielle Verwerfungen nach dem Austritt. »Es kann keinen reibungslosen Handel außerhalb der Zollunion und des Binnen...

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