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28.02.2018 / Ausland / Seite 7

Wandel braucht Zeit

Simbabwes neuer Präsident Mnangagwa zieht 100-Tage-Bilanz

Simon Miller, Harare

Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa hat die Bilanz seiner ersten 100 Tage im Amt gezogen. Am 24. November 2017, eine Woche nach einem unblutigen Putsch des Militärs, war er aus dem südafrikanischen Exil zurückgekehrt und hatte die Staatsgeschäfte von Robert Mugabe übernommen. 1980 hatten dessen ZANU und Joshua Nkomos ZAPU das rassistische weiße Minderheitsregime gestürzt. Mugabe regierte seitdem mit einer einzigen Unterbrechung als unumschränkter Herrscher.

Mnangagwa diente ihm über Jahrzehnte, zuletzt als Vizepräsident, bevor er 2017 entlassen wurde und aus dem Land floh. Nun bemüht er sich, die marode Wirtschaft in Gang zu setzen und das lädierte Image Simbabwes aufzupolieren. Als Errungenschaft nannte er, »verantwortungsbewusst ein strammes Budget« ausgearbeitet zu haben. Darin seien unnötige Ausgaben gestrichen worden, beispielsweise Luxusgüter für Politiker und hochrangige Beamte.

Er erklärte, das »Indigenisierungsgesetz« sei so modifiziert w...

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