14.02.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Streit um Internationale Raumstation

Chef der European Space Agency zweifelt an US-Privatisierungsplan. Moskau reagiert kühl

Jan Wörner, Chef der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, glaubt nicht an eine Privatisierung der Internationalen Raumstation ISS nach 2024. »Der Gesamtbetrieb der Raumstation ist einfach zu teuer«, zitierte ihn die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag. Die ISS in 400 Kilometern Höhe wird seit fast 20 Jahren von den Raumfahrtbehörden der USA, Russlands, Japans, Kanadas und der ESA gemeinsam betrieben. Die Finanzierung des Milliardenprogramms ist bis 2024 zugesagt. Den Großteil der Kosten von mehr als drei Milliarden Euro im Jahr tragen die USA. Die Gesamtausgaben für Aufbau und Betrieb der Station belaufen sich nach Schätzungen bereits auf mehr als 100 Milliarden Euro.

Die US-Regierung will nach 2024 aus der Finanzierung aussteigen und eine Privatis...

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