13.02.2018 / Ausland / Seite 6

Der Kampf geht weiter

In Honduras lassen die Proteste gegen Staatschef Juan Orlando Hernández nicht nach

Volker Hermsdorf

In Honduras gehen die Proteste gegen den von der Opposition als illegitim bezeichneten Präsidenten Juan Orlando Hernández unvermindert weiter. Am Wochenende beteiligten sich erneut Tausende an Kundgebungen, unter anderem vor dem Büro der Vereinten Nationen in der Hauptstadt Tegucigalpa. UN-Generalsekretär António Guterres hatte Hernández kürzlich zu dessen zweiten Amtszeit gratuliert, obwohl die Verfassung von Honduras eine Wiederwahl des Präsidenten ausschließt und die Wahlen im vergangenen November von Unregelmäßigkeiten überschattet waren. »Wie kann es sein, dass die UNO eine Regierung anerkennt, die dem Volk die demokratischen Rechte vorenthält«, fragte der 2009 durch einen Militärputsch gestürzte frühere Präsident Manuel Zelaya auf der Kundgebung, zu der die von ihm geführte »Oppositionsallianz gegen die Diktatur« aufgerufen hatte. Das Volk habe am 26. November Salvador Nasralla gewählt, die jetzige Regierung und ihr Chef Hernández seien nicht legiti...

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