13.02.2018 / Inland / Seite 4

Dresdner Brückenbau

Zum 73. Jahrestag der Bombardierung sucht Sachsens Hauptstadt nach angemessenen Formen des Gedenkens. Rechte provozieren, Linke halten dagegen

Lothar Bassermann

Das offizielle Gedenkprogramm der Stadt Dresden am 73. Jahrestag der Bombardierung durch britische und US-amerikanische Militärs ist vor allem umfangreich. Es beginnt am heutigen Dienstag mit Veranstaltungen auf verschiedenen Friedhöfen. Mittags schließen sich eine Friedensandacht in und ein Gedenken vor der Frauenkirche an, es folgen eine Menschenkette, ein Gang zur Synagoge am Hasenberg, zwei weitere Gottesdienste und ein Konzert im Kulturpalast. Bei der Menschenkette geht es nach Angaben der Stadt darum, sich »die Hand zu reichen und Brücken zu bauen«. Hier sollen wie in den Vorjahren mehr als 10.000 Menschen am Abend des Tages, an dem vor 73 Jahren die Bombardierung begann, die Altstadt umschließen. Bereits am vergangenen Wochenende hat ein Mahngang auf den Spuren deutscher Täter stattgefunden.

Die Stadt hat aber wie in den Vorjahren auch mit Bildern zu kämpfen, die dem Selbstbild vom weltoffenen Dresden Schaden zufügen: Die rechte AfD will ebenfal...

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