Gegründet 1947 Montag, 17. Juni 2019, Nr. 137
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
13.02.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Kritik von links

Knapp zehn Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Venezuela gibt es immer noch keinen Konkurrenten für Staatschef Maduro

Modaira Rubio, Caracas

Am 22. April wird in Venezuela über das Staatsoberhaupt abgestimmt, doch bisher gibt es nur einen einzigen Kandidaten: Amtsinhaber Nicolás Maduro. Dieser wird von seiner eigenen Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV), der neugegründeten Bewegung »Wir sind Venezuela« und drei kleineren Organisationen unterstützt. Alle anderen Kräfte des linken Lagers und der Opposition haben noch keinen Aspiranten nominiert.

Mit besonderem Interesse wird auf die Entscheidung der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) gewartet, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten zuerst Hugo Chávez und dann Nicolás Maduro unterstützt hatte. Diesmal ist offen, ob die am kommenden Wochenende in Caracas stattfindende XIV. Nationalkonferenz der PCV für Maduro votieren wird oder einen eigenen Kandidaten nominiert.

Zuletzt hatten die Spannungen zwischen dem Regierungslager und den Kommunisten zugenommen. In einer am 30. Januar vom Zentralkomitee der PCV verabschiedeten Resolution spart die ...

Artikel-Länge: 3353 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €