10.02.2018 / Feuilleton / Seite 14

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Vergissmeinnicht

Was für ein Leben! Am 19. November 1926 kommt Si Mustapha Müller (gestorben 1993), mit bürgerlichem Namen Winfried Müller, in Wiesbaden zur Welt. Nach der Machtübergabe an den deutschen Faschismus flieht seine Mutter mit ihm nach Österreich. Heimlich hört er BBC und gibt Informationen an die Nachbarn weiter. Nach dem Anschluss 1938 wird er ins Hauptquartier der Gestapo nach Innsbruck gebracht und dort mehrere Tage lang verhört, misshandelt, anschließend einem Marineregiment an der Ostsee zugeteilt. Es gelingt ihm zu desertieren, er schließt sich zunächst der Roten Armee, später dem Nationalkomitee Freies Deutschland an. 1954 beginnt der antikolonial...

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