07.02.2018 / Antifa / Seite 15

Die Reihen fast geschlossen

Die AfD nimmt in Sachsen eine Frontbegradigung vor

Volkmar Wölk

Zuweilen ist es nicht das Geschehen an der Hauptkampflinie, das verlässlich Auskunft gibt, in welche Richtung sich die Auseinandersetzungen entwickeln, sondern es sind die Scharmützel am Rande der Schlacht. Während alle Augen nach Hoyerswerda zum Landesparteitag der sächsischen AfD schauten, waren die Veränderungen durch regionale Vorgänge längst absehbar.

Ort des Geschehens: Zwickau. Als »bürgerlich« charakterisierte sich der dortige Kreisverband unter dem Stadtrat Frank-Frieder Forberg, der nach internen Querelen Ende 2017 frustriert das Handtuch warf. Der Streit dort fokussierte sich auf den Kleinunternehmer Benjamin Przybylla, der als Direktkandidat für den Bundestag zurückgezogen worden war. Er gilt als Vertreter des rechten Parteiflügels, hatte vor Ort immer wieder durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam gemacht.

Am 27. Januar wurden die Karten neu gemischt. Um den Posten des Kreischefs bewarb sich auch der Unternehmensberater Martin Schöpf,...

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