02.02.2018 / Inland / Seite 4

Mit Posten und Sturmtrupp

Marsch nach rechtsaußen: Sachsens AfD setzt auf Kooperation mit Pegida. Mitglieder neofaschistischer Gruppen sollen Zugang zur Partei erhalten

Susan Bonath

AfD-Redner sind Dauergäste auf Pegida-Kundgebungen in Dresden. Zum dreijährigen Bestehen der völkisch-rassistischen Bewegung Ende 2017 etwa ließen sich frisch in den Bundestag gewählte AfD-Politiker von rund 3.000 Demonstranten in Sachsens Landeshauptstadt feiern. Die Bundespartei distanziert sich jedoch von Pegida. Damit will der sächsische AfD-Verband Schluss machen. Am Dienstag forderte dessen Landeschef Siegbert Droese vom Parteivorstand, das Kooperationsverbot aufzuheben. In Sachsen arbeite man längst mit Pegida zusammen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. »Wir haben stark davon profitiert«, so Droese. An diesem Wochenende soll der Landesparteitag in Hoyerswerda die Position der Sachsen-AfD zementieren.

Droese, der sächsische AfD-Fraktionschef Jörg Urban und Norbert Koch, ehemals »Deutsche Soziale Union« (DSU), bewerben sich um den AfD-Landesvorsitz im Freistaat, also die Nachfolge von Frauke Petry. Droese und Urban gelten als aussichtsreichste Kan...

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