Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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19.10.2002 / Thema / Seite 2

»Keine Wunden aufreißen«

Drucksachen: Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der PDS zur Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern

Vorbemerkung der Fragesteller


Der Völkermord an den armenischen Bürgern des Osmanischen Sultanats von 1915/1916 war der Höhepunkt des Vernichtungs- und Vertreibungsprogramms der im Ersten Weltkrieg allein regierenden nationalistischen Partei »Einheit und Fortschritt« (»Jungtürken«). Ihre Politik der ethnischen Homogenisierung richtete sich in der Tendenz gegen alle nichttürkischen Ethnien. Die öffentliche Diskussion über die Geschehnisse von 1915 erreichte einen neuen Höhepunkt mit der expliziten Verurteilung des Völkermordes, u. a. durch das Europäische Parlament (Entschließung vom 15.November 2000) und die Französische Nationalversammlung (Entschließung vom 18. Januar 2001). Dennoch bestreitet die türkische Regierung bis heute, daß es einen Genozid an den (christlichen) Armeniern und Aramäern/ Assyrern gegeben hätte. Jeder, der öffentlich den Völkermord erwähnt, begibt sich in die Gefahr, von den türkischen Behörden zumindest strafrechtlich verfolg...

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