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10.01.2018 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Neokolonialismus

Arnold Schölzel

Um 1960 herum schien der Kolonialismus geschlagen, zumindest auf dem Rückzug. Kwame Nkrumah (1909–1972), der 1957 die britische »Gold Coast Colony« in die Unabhängigkeit geführt und sie Ghana genannt hatte, prägte damals den Begriff Neokolonialismus, der rasch in politischen Dokumenten auftauchte. So empfahl die »Allafrikanische Völkerkonferenz« 1960 in Tunis allen Regierungen der unabhängig werdenden Staaten, »bei der Auflösung der neokolonialistischen Gruppen, insbesondere jeglicher ausländischer Militäreinrichtungen auf ihren Territorien, aktiv zu werden«. Damals war der Algerien-Krieg noch nicht beendet, Frankreich hatte vielmehr im Februar 1960 demonstrativ seine erste Atombombe in der algerischen Sahara gezündet. Dem folgte eine Testserie bis April 1961, die von wütenden Massenprotesten etwa in Tunesien begleitet wurde. Auch die Präambel der Charta der 1963 gegründeten »Organisation für Afrikanische Einheit« (OAU) forderte, »den Neokolonialismus in ...

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