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10.10.2002 / Inland / Seite 6

Tod dem Tod aus Oberndorf

Das neu gegründete Netzwerk DAKS will Kleinwaffenexporteuren die Krallen zeigen

Martin Höxtermann, Freiburg

Der Dachs verfügt über scharfe Grabkrallen und spitze Zähne und kann dank seiner Drüsentasche am Hinterteil scharfe Gerüche verbreiten. Kräftig zubeißen will auch DAKS, das Deutsche Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen, das acht Friedens-, Menschenrechts- und entwicklungspolitische Gruppen am Mittwoch in Freiburg im Breisgau gegründet haben. Dessen Ziel ist es, durch Vernetzung und gemeinsame Kampagnen die Verbreitung und den Export von Kleinwaffen zu stoppen. Bis zur nächsten UN-Kleinwaffen-Konferenz im Jahr 2006 will DAKS entsprechende Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit betreiben und Druck auf die Bundesregierung ausüben.

»Die sogenannten small arms sind keineswegs harmlos«, sagte DAKS-Sprecher Paul Russmann auf der Gründungspressekonferenz im Freiburger Friedenszentrum. Laut UNO fallen unter diese »Waffen zum persönlichen Gebrauch« Pistolen, Maschinengewehre, Minen und Hand...

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