30.11.2017 / Inland / Seite 5

Schelte aus der Wirtschaft

Pannenserie bei der Deutschen Bahn bringt Unternehmer auf den Plan. Aufsichtsratsvorsitzender schmeißt hin

Katrin Küfer

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn, Utz-Hellmuth Felcht, gab am vergangenen Freitag überraschend bekannt, dass er sein Amt zum 31. März 2018 vorzeitig niederlegen werde. Er habe sich nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt entschieden und wolle »dem Eigentümer ausreichend Zeit lassen, eine Nachfolgeregelung zu beschließen«. Bis zu seinem Ausscheiden wolle er »gewährleisten, dass alle in dieser Zeit noch anstehenden Beschlüsse und Entscheidungen ohne Zeitverzug und ungeachtet des Wechsels des Aufsichtsratsvorsitzes ordnungsgemäß behandelt werden können«, versprach er.

Felcht war 2010 vom damaligen Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) als Aufsichtsratschef vorgeschlagen worden. Der promovierte Chemiker saß lange in Chefetagen und Aufsichtsräten von Industriekonzernen und Banken und ist Mitglied des Netzwerks Atlantikbrücke. Der 70jährige war allerdings in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit den Turbulenzen und dem Personalkarussel...

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