30.11.2017 / Inland / Seite 4

Rechtsruck unter CDU-Aufsicht

»Sachsen-Monitor« belegt Hang großer Bevölkerungsteile zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Regierungspartei fühlt sich nicht verantwortlich

Markus Bernhardt

Die »schwarz-rote« sächsische Landesregierung hat am Dienstag zum zweiten Mal einen »Sachsen-Monitor« vorgestellt. Dieser liefert Erkenntnisse über die Einstellungen der Bevölkerung und basiert auf einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap. Für den diesjährigen »Sachsen-Monitor« waren vom 27. Juli bis 24. August 2017 insgesamt 1.006 sächsische Bürgerinnen und Bürger zu einem »breit gefassten Themenspektrum« befragt worden. Einen Schwerpunkt bildeten Fragen zu Ansichten bezüglich politischer und sozialer Entwicklungen.

Die aktuellen Ergebnisse belegen einmal mehr, wie weit verbreitet und tief verwurzelt Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Freistaat Sachsen sind. Satte 56 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass die Bundesrepublik »durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet« sei. 62 Prozent befürworten »ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenübe...

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