29.11.2017 / Ausland / Seite 6

Guerillero gegen Analphabetismus

Er kämpfte gegen die Batista-Diktatur und für den Aufbau des Sozialismus in Kuba. Ein Nachruf auf Armando Hart Dávalos

Volker Hermsdorf

Mit Armando Hart Dávalos, einem Gründungsmitglied der »Bewegung des 26. Juli«, ist am Sonntag in Havanna einer der letzten Guerillaführer der Kubanischen Revolution gestorben. Der am 13. Juni 1930 geborene Anwalt, Revolutionär und Politiker gehörte seit seiner Jugend zum engsten Kreis um Fidel Castro. Nach dem Sieg der Rebellen über die von den USA unterstützte Batista-Diktatur war Hart von 1959 bis 1965 Erziehungsminister der ersten revolutionären Regierung und trieb in den 1960er Jahren die landesweite Alphabetisierungskampagne voran. Später stand er an der Spitze des Kulturministeriums und veröffentlichte zahlreiche literarische und wissenschaftliche Werke. Als Anerkennung dafür wurde ihm im Februar dieses Jahres die »26. Internationale Buchmesse Kuba 2017« gewidmet. Seit 1997 leitete Hart ein nach dem Nationalhelden José Martí benanntes Studien- und Kulturzentrum in Havanna.

An den Trauerfeierlichkeiten zu Ehren des Verstorbenen nahmen am Montag neben...

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