22.11.2017 / Feuilleton / Seite 11

Du bist nicht irgendwer

… deshalb lies nicht irgendwas: Zehn Jahre Gonzo-Verlag

Jochen Knoblauch

Vor zehn Jahren gründete Miriam Spies in Mainz den Gonzo-Verlag. Sie war Studentin und 25 Jahre alt. Das Verlagsmotto lautet bis heute: »Du bist nicht irgendwer – lies nicht irgendwas.« Der Name »Gonzo« war Programm, abgeleitet vom neuen wilden Journalismus der frühen 1970er Jahre, dessen Texte sehr persönlich gehalten waren und als dessen Hauptvertreter Hunter S. Thompson gilt. Dieses Genre basierte wiederum auf einer literarischen Bewegung, die ca. 20 Jahre zuvor entstanden war und deren Protagonisten wie Jack Kerouac, William S. Burroughs oder Allen Ginsberg als Beat-Generation bekannt wurden.

Der gONZo-verlag (so die eigene Schreibweise) bringt – neben diversen Buchprojekten und anderem – seit 2011 eine kleine und feine Din-A-6-Reihe mit Gedichten heraus, die zwischen elf und 19 Seiten Umfang haben: die »Verstreuten Gedichte«. Autoren sind Hadayatullah Hübsch, Enno Stahl, Hermann Borgerding, Clemens Schittkos, Susann Klossek, Florian Günther und ander...

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