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22.11.2017 / Ausland / Seite 7

Diplomatie statt Krieg

Russland spielt im Syrien-Konflikt seinen Vorteil aus, um ein Ende des Blutvergießens zu erreichen

Karin Leukefeld

Gut zwei Jahre nach dem Beginn des Eingreifens Russlands in den Krieg in Syrien im September 2015 geht Präsident Wladimir Putin von einem baldigen Ende der Militärmission aus. Um den politischen Verhandlungsprozess voranzubringen, werde er mit einer Reihe von Staatschefs beraten, sagte Putin nach einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad am Montag in Sotschi am Schwarzen Meer. Anschließend traf Putin den Emir von Katar, Scheich Tamim Al Thani. Für den gestrigen Dienstag war Putin mit US-Präsident Donald Trump zu einem Telefongespräch verabredet, am heutigen Mittwoch kommt er mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dessen iranischem Amtskollegen Hassan Rohani zusammen.

Russland, die Türkei und der Iran sind die Garantiemächte des Astana-Prozesses, der seit Anfang 2017 in Syrien zu Waffenstillständen und Deeskalationsgebieten führte. Zudem sollen am 28. November in Genf die Syrien-Gespräche unter dem Dach der Vereinten Nat...

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