22.11.2017 / Inland / Seite 4

Abhören, einsperren, abschieben

Minister Sachsen-Anhalts, Sachsens, Thüringens und Brandenburgs vereinbaren engere Kooperation

Susan Bonath

Die ostdeutsche Polizei wird immer mehr zu einer einheitlichen Eingreiftruppe. Neben einem hochmodernen Abhörzentrum für Berlin, Thüringen, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit Standorten in Leipzig und Dresden planen die letztgenannten vier Länder nun gemeinsame Abschiebegefängnisse. Auch bei der Verfolgung zur Ausreise verpflichteter Asylsuchender sowie der Ausbildung von Kriminalbeamten wollen sie stärker kooperieren. Darauf einigten sich die vier Innenminister am Montag abend in Wanzleben bei Magdeburg. Gastgeber war Sachsen-Anhalts Ressortchef Holger Stahlknecht (CDU).

Die Innenminister der vier Länder, also auch von Thüringen und Brandenburg, wo die Linkspartei mit in der Regierung sitzt, seien sich einig, »dass man in diesen Zeiten Möglichkeiten der Abschiebehaft braucht«, sagte Stahlknecht nach dem Treffen der Nachrichtenagentur dpa. Er will dafür 30 Haftplätze in Containern auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Ha...

Artikel-Länge: 3763 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe