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16.11.2017 / Ausland / Seite 7

Panzer in Harare

Simbabwes Militär greift in Auseinandersetzung um Nachfolge Mugabes ein. Ein Putsch soll das aber nicht sein

Christian Selz, Kapstadt

Der Flügelkampf innerhalb der simbabwischen Regierungspartei ZANU-PF scheint entschieden. In der Nacht zum Mittwoch griff die Armee in die Auseinandersetzungen um die Nachfolge von Langzeitpräsident Robert Mugabe ein. Der 93jährige, das bestätigte Südafrikas Präsident Jacob Zuma am Mittwoch nach einem Telefonat mit seinem Noch-Amtskollegen, steht unter Hausarrest. Nach 37 Jahren an der Staatsspitze dürfte Mugabes Ära damit beendet sein. Doch der Einsatz, das machte die Armee in einer Ansprache im kurz zuvor besetzten Staatsfernsehen am späten Dienstag abend deutlich, habe gar nicht dem ältesten Staatschef der Welt selbst gegolten. Laut Militärsprecher Sibusiso Moyo richtete er sich gegen »Kriminelle in seinem Umfeld, die Verbrechen begehen, die soziales und ökonomische Leid über das Land bringen«.

Davon angesprochen fühlen dürfte sich vor allem die 41 Jahre jüngere Ehefrau des Präsidenten, Grace Mugabe. Die First Lady, Führungsfigur der jüngeren G-40-Frak...

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