14.11.2017 / Inland / Seite 4

Linke kommt nicht zur Ruhe

Mit Harald Wolf wird erneut Protagonist des »Reformerlagers« Bundesgeschäftsführer. Fraktionschefin greift Parteispitze via Springer-Presse an

Jana Frielinghaus

Die Linkspartei ringt derzeit vergeblich darum, mit ihrer Kritik an antisozialen Forderungen der Unternehmerlobby und mit ihren politischen Forderungen öffentlich durchzudringen. Ein wesentlicher Grund dafür sind interne Querelen. Die Fronten verlaufen hierbei nicht entlang der klassischen Linien zwischen »Reformern« und Gegnern von Regierungsbeteiligungen, sondern quer durch alle Strömungen. Am Montag wurde in Berlin offiziell Harald Wolf in sein neues Amt als Bundesgeschäftsführer der Partei eingeführt, nachdem sein Vorgänger Matthias Höhn am Freitag offiziell seinen bereits seit September erwarteten Rücktritt von diesem Posten bekanntgegeben hatte. Die Linke-Vorsitzende Katja Kipping erklärte, Wolf sei ein »Brückenbauer« und bringe »enorme wirtschafts- und finanzpolitische Kompetenz« mit.

Der frühere Berliner Wirtschaftssenator betonte die Befristung seiner Zusage. Er werde sein Amt bis zur Neuwahl der Linke-Führung auf dem Bundesparteitag im Juni ausü...

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