Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
Gegründet 1947 Montag, 6. Juli 2020, Nr. 155
Die junge Welt wird von 2327 GenossInnen herausgegeben
Der Schwarze Kanal: »Verkommen« Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
01.11.2017 / Thema / Seite 12

The Trouble I’ve Seen

Er ist das Kinogewissen des 20. Jahrhunderts. Am 1. November begeht der unbeugsame Gegengeschichtsschreiber Marcel Ophüls seinen 90. Geburtstag

Gebhard Hölzl

Ophüls? Natürlich. Max Ophüls, eigentlich Max Oppenheimer. Deutsch-französischer Film-, Theater- und Hörspielregisseur. Sohn eines Kaufmanns aus Saarbrücken. Jahrgang 1902. Gestorben 1957 in Hamburg. »Lola Montez«, »Liebelei«, »Madame De …«, »Letter from an Unknown Woman« … Der berühmte Kinoschaffende, nach dem der seit 1980 auf dem Festival von Saarbrücken vergebene Preis für den besten deutschsprachigen Nachwuchsfilm benannt ist. Aber nein, nicht der. Der andere ist gemeint. Marcel Ophüls. Der Sohn, der immer noch etwas im Schatten des übermächtigen Papas steht. Wohl nicht von ungefähr hat er seine 2015 erschienen Memoiren »Meines Vaters Sohn« betitelt. Als »Professional Memory Man« wird er gerne und trefflich bezeichnet. Seit Ende der 1960er Jahre realisiert er Dokumentarfilme, wegweisende Dokumentarfilme wie »Le Chagrin et la pitié« (»Das Haus nebenan»), »Hôtel Terminus: The Life and Times of Klaus Barbie« oder »November Days«. Er selbst sagt, seine F...

Artikel-Länge: 19319 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,80 € wochentags und 2,20 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Wo gibt es noch konsequent linken Journalismus? Na, am Kiosk! Am Wochenende für 2,20 €.