06.10.2017 / Feuilleton / Seite 11

Akrobatischer Trotz

Mantel, Degen und die kesse Kitri: Ausblick auf die Ballettsaison

Gisela Sonnenburg

Öffentliche Ballettproben liegen im Trend. Die Leute wollen wissen, wie sich die Entstehung großer Kunst anfühlt. Und die Tänzer freut es, frühzeitig Feedback für ihre Anstrengungen zu erhalten. Reid Anderson, Intendant des Stuttgarter Balletts, hat das erkannt. Im September gab es eine ganze Reihe öffentlicher Proben für seine Premiere am 3. Oktober.

»Cranko pur« ist eine Hommage an den Begründer des »Stuttgarter Ballettwunders«, John Cranko, der 1973 im Alter von 45 Jahren überraschend starb. Seine Choreographien genießen bis heute Weltruhm. Neben drei abendfüllenden Meisterwerken – von denen zwei nach Dramen von Shakespeare entstanden und eines nach dem Versroman »Eugen Onegin« von Alexander Puschkin – hinterließ Cranko eine Fülle von Kurzstücken.

Drei dieser brillanten Kleinode sind im neuen Programm zu sehen, darunter das elegisch-erhabene »Brouillards« (»Nebel«), 1970 zur Musik von Claude Debussy kreiert. Egon Madsen war einer der Stars jener Urauff...

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