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15.09.2017 / Ausland / Seite 7

Michel und die Kommunisten

In der belgischen Wallonie steigen die Umfragewerte der Marxisten – das gefällt nicht jedem

Gerrit Hoekman

Der belgische Ministerpräsident Charles Michel ist sauer. »In verschiedenen Ländern, auch in Belgien, erleben wir eine Rückkehr des Kommunismus, der die individuellen Freiheiten zerstört und vermehrt zu Armut und sozialem Rückschritt geführt hat«, sagte er am Wochenende auf einer Veranstaltung im Freizeitpark Walibi bei Brüssel. Das berichtete das Nachrichtenportal Het Laatste Nieuws am Sonntag. »Venezuela und Nordkorea werden niemals unser politisches Modell sein«, fügte er noch polemisch hinzu.

Offenbar sind Michel die jüngsten Meinungsumfragen in der französischsprachigen Wallonie in die Glieder gefahren. Denn in dieser Region Belgiens liegt der marxistische Parti du Travail (PTB), die Partei der Arbeit, neuerdings vorne. Im Augenblick würden etwas mehr als 20 Prozent ihr Kreuz bei ihnen machen. In Flandern gehen sie als Partij van de Arbeid (PVDA) ins Rennen. Die Partei ist übrigens die einzige Belgiens, die im ganzen Land antritt.

30-Stunden-Woche, R...

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