14.09.2017 / Feuilleton / Seite 10

Die sensiblen Roboter

Thomas Wagner

Wenn heute von »Industrie 4.0« die Rede ist, stehen meist die Interessen der Unternehmen im Vordergrund. Geht es um die abhängig Beschäftigten, steht meist die Frage im Vordergrund, ob sie und wie viele von ihnen künftig für die Herstellung von Gütern, die Überwachung und Wartung der dafür benötigten Maschinen überhaupt noch gebraucht werden.

Dabei zeichnet sich ab, dass Menschen und Roboter auf absehbare Zeit zusammenarbeiten werden – und das in zunehmendem Maße »Hand in Hand«. Während Arbeiter zu den herkömmlichen Industrierobotern einen gehörigen Sicherheitsabstand einhalten mussten, gehen die neuesten Modelle gewissermaßen auf Tuchfühlung mit ihren menschlichen Nutzern.

Der neueste Trend sind Roboter, deren Funktionen so sensibel auf die Interaktion mit dem Menschen abgestimmt sind, dass die Zusammenarbeit für letztere komplett gefahrlos ist. Das ist jedenfalls der Anspruch, mit dem die Maschinen, die auch als »Cobots« bezeichnet werden, in die Arbeit...

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