02.09.2017 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Ausgeblendete Katastrophe

In Südasien sind 41 Millionen Menschen von Hochwasser und Erdrutschen betroffen. Doch die internationalen Medien schauen nach Houston

Im Fernsehen nimmt die Hochwasserlage in Texas und anderen Teilen der USA breiten Raum ein, in den Nachrichten sehen wir US-Präsident Donald Trump beim Katastrophentourismus, und es wird gemeldet, dass über Houston eine nächtliche Ausgangssperre verhängt wurde.

Weit weniger Aufmerksamkeit bekommen die nach Angaben des Roten Kreuzes rund 41 Millionen Menschen, die in Südasien als Folge des Monsuns von Überflutungen und Erdrutschen betroffen sind. »Das entwickelt sich rapide zu einer der schwersten humanitären Krisen, die diese Region in vielen Jahren erlebt hat. Es muss dringend gehandelt werden, um den wachsenden Bedürfnissen von Millionen Menschen gerecht zu werden, die von diesen furchtbaren Überschwemmungen betroffen sind«, sagte bereits am 18. August der stellvertretende Regionaldirektor der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, Martin Faller. Für ...

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