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02.09.2017 / Abgeschrieben / Seite 8

Gewerkschaften und Kulturorganisationen zum Weltfriedenstag

In einer Pressemitteilung zum Antikriegstag am 1. September forderte die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) den Stopp militärischer Aufrüstung:

»Statt Milliarden für neue Waffensysteme auszugeben, muss die Weltgemeinschaft in Bildung investieren. Wer Schulen baut, tut mehr für den Frieden als jemand, der an der nächsten Kampfdrohne bastelt«, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt. Die Ursachen vieler Kriege lägen in sozialer Ungerechtigkeit und fehlenden Bildungschancen für die Jugend. Burckhardt weiter: »Je stärker die Industrieländer ihre Ausgaben für die humanitäre Entwicklung in Krisenstaaten erhöhen, desto mehr tragen sie zur Friedensicherung bei. Abschreckung durch Waffen löst keine Konflikte. Die Debatte um höhere NATO-Beiträge, wie sie etwa die USA von Deutschland fordern, folgt einem völlig falschen Ansatz. Mit zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts ließen sich in Ländern des Nahen Ostens und Afrikas Tausende Hil...

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