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01.09.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Glaubensbruder gegen Gotteskrieger

»Hoffnung in der Hölle«: Ein Franziskaner berichtet über den Terror der Islamisten in Aleppo

Rüdiger Göbel

Aleppo begeht an diesem 1. September das erste Mal seit langem einen Weltfriedenstag ohne Bomben und Raketen. Vor einem Jahr hatten Syriens Regierungstruppen mit Unterstützung der russischen Luftwaffe ihre finale Offensive gestartet, um die von islamistischen Terrorgruppen besetzten Teile der Stadt zu befreien. Der Osten der einstigen Wirtschaftsmetropole war damals seit mehr als vier Jahren von diversen Dschihadistenmilizen kon­trolliert worden, die ganze Stadt terrorisiert. Das umkämpfte Aleppo war Sinnbild für den Syrienkrieg und seine Grausamkeit, für Tod, Flucht und Vertreibung. Wer es schaffte, hatte die Stadt zu verlassen versucht. Von den 400.000 Christen, die einst in der Stadt gelebt hatten, waren kaum welche geblieben. Der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh ist den anderen Weg gegangen. Er hat sich von seinen Ordensoberen aus seinem ruhigen Studienzimmer in Rom ins umkämpfte Aleppo versetzen lassen, in die »Märtyrerstadt«, wie er sie in seinem ...

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