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31.08.2017 / Ausland / Seite 8

»Zehn Millionen Bangladescher leben im Ausland«

Image als Billiglohnland wird genutzt, um die Ausbeutung der Textilarbeiterinnen aufrechtzuerhalten. Gespräch mit Ruhin Hossain Prince

André Scheer

Wird in der deutschen Presse über Bangladeschs Wirtschaft geschrieben, dann geht es meist um die schlechtbezahlten Arbeiterinnen der dortigen Textilindustrie. Ist das eine Darstellung, die dem Land gerecht wird?

Es stimmt, dass Bangladesch immer als Billiglohnland dargestellt wird, auch von unserer eigenen Regierung. Momentan gibt es drei relevante ökonomische Faktoren für unser Land: Einerseits prägen die vielen Bauern Bangladesch, bedeutend sind zweitens die Textilarbeiterinnen und -arbeiter. Doch rund zehn Millionen Bangladescher leben im Ausland – oft in arabischen Staaten oder in Europa – und schicken ihren Familien Geld.

Lange wurde das Gebiet, das heute Bangladesch ist, von Westpakistan ausgebeutet. Auch nachdem wir die Unabhängigkeit erreicht hatten, blieben viele der Verhältnisse bestehen. Schuld daran sind die Regierung und die Kapitalisten, die ihre Arbeiterinnen und Arbeiter ausbeuten.

Über die Textilbranche muss man wissen, dass den Arbeitern...

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