23.08.2017 / Inland / Seite 8

»Foodora hat einen Fehler eingestanden«

Erstmals trat der Lieferdienst mit der FAU Berlin in Verhandlungen. Gespräch mit Clemens Melzer

Johannes Supe

Vor zwei Monaten organisierte die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion in Berlin eine Fahrraddemonstration der ­Deliveroo- und Foodora-Beschäftigten (siehe jW vom 29. Juni). Mit der Aktion wollten Sie Druck aufbauen um die Essenlieferdienste zu Tarifverhandlungen zu bewegen. Ein erstes Gespräch mit Foodora hat am vergangenen Freitag stattgefunden. Wie lief es?

Unsere Forderungen sind noch nicht erfüllt, es werden also weitere Gespräche nötig sein. Aber Foodora ist uns in den Punkten Kostenübernahme bei den Arbeitsmitteln und Lohnerhöhungen entgegengekommen. Das Unternehmen sicherte zu, bis zum nächsten Treffen in vier bis fünf Wochen ein Modell der nach Länge der Betriebszugehörigkeit gestaffelten Lohnerhöhungen vorzulegen. Wie das genau aussehen wird, ist noch unklar.

Auch was die Übernahme von Kosten bei den Arbeitsmitteln angeht, müssen wir unsere Rechnungen noch genauer miteinander abgleichen. Wir verlangen, dass Foodora 35 Cent pro Kilometer zahlt,...

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