12.08.2017 / Inland / Seite 1

Überfahren und verhöhnt

Autofahrer sollen ägyptische Studentin in Cottbus ermordet haben. Beamte ignorierten Hinweise

Die 22jährige Shaden M., Austauschstudentin aus Ägypten, schlendert mit ihren Kommilitonen von der Technischen Universität durch die Innenstadt von Cottbus. Es ist ein Samstag abend, der 31. März des Jahres. Auf einer einspurigen Tempo-30-Straße zwischen Trambahnhof und Fußgängerzone am Berliner Platz wird sie von einem Auto voll erfasst. Sie wird dabei so schwer verletzt, dass es keine Hoffnung auf Genesung gibt, sie ist tot. Nach drei Tagen stellen die Ärzte der Intensivstation die Apparate ab.

Zunächst gingen Polizei und Regionalmedien von einem »tragischen Unfall mit Todesfolge« aus. Erst nachdem eine beherzte Schülerin ein Flugblatt verteilte, das begründ...

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