04.08.2017 / Feminismus / Seite 15

Mumbai: Mehr befreite Zwangsprostituierte

Bessere Kooperation zwischen staatlichen Stellen und NGO in der indischen Metropole

Thomas Berger

Indiens größte Stadt ist Hotspot für Menschenhandel. In Mumbai (vormals Bombay) werden unzählige Frauen in die Prostitution gezwungen. Immer mehr von ihnen kommen aus dem Ausland. Diese Entwicklung war Thema einer internationalen Konferenz, die Ende Juli in der Wirtschaftsmetropole stattfand. Sie war von der Frauenrechtskommission des Unionsstaates Maharashtra, dessen Hauptstadt Mumbai ist, und dem Verein International Justice Mission organisiert worden. Auch Delegierte aus Kenia, Ghana und Bolivien nahmen daran teil.

Menschenhändlerringe gehen seit Jahrzehnten ähnlich vor: Häufig werden junge Frauen aus armen Familien auf dem Lande von Mittelspersonen, die nicht selten aus deren Umfeld stammen, mit falschen Versprechen geködert und dann ins Rotlichtmilieu verkauft. Inzwischen wächst die Zahl derer, die über Ländergrenzen hinweg verschleppt werden. Nach Angaben von Konferenzteilnehmern tauchen in Mumbais Bordellen immer mehr Frauen von den Philippinen, au...

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