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15.07.2017 / Thema / Seite 12

Dualistisches Denken

Reformpädagogik und Judentum. Über die intellektuelle Entwicklung des jungen Walter Benjamin aus Anlass seines 125. Geburtstags

Jochen Schwenk

Heute vor 125 Jahren wurde Walter Benjamin geboren. Die Faszination für diesen erst posthum einer breiteren Leserschaft bekannt gewordenen Autor ist bis heute ungebrochen. Seine Schriften – allen voran »Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit«, die »Geschichtsphilosophischen Thesen« und das unvollendet gebliebene »Passagen-Werk« – sind nicht nur fester Bestandteil soziologischer, philosophischer und kulturwissenschaftlicher Seminarpläne sowie Ausgangspunkte erkenntnistheoretischer und methodischer Reflexionen, sie dienen auch immer wieder als Inspirationsquelle gleichermaßen unorthodoxen wie kritischen Denkens.

Leben

Benjamins Arbeiten beeindrucken durch die Fähigkeit des Autors, scheinbar Widersprüchliches für einen kurzen Moment der Erkenntnis so miteinander zu verknüpfen, dass daraus eine neue Einsicht hervorgeht. Dazu hat sich Benjamin mit einer geradezu mikroskopischen Optik in den Gegenstand versenkt. Mit größter Konsequenz ...

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