13.07.2017 / Ausland / Seite 6

Katar macht Punkte

US-Außenminister Tillerson will an Trump vorbei den Konflikt zwischen den arabischen Verbündeten der USA entschärfen

Knut Mellenthin

Die Außenminister der USA und Katars haben am Dienstag ein Abkommen über die »Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung« vereinbart. Für das kleine Fürstentum bringt das wichtige Punkte in seinem Konflikt mit Saudi-Arabien und dessen Verbündeten – den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Bahrain.

Die vier Staaten hatten am 5. Juni die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Erst am 22. Juni reichte die Boykott­koalition einen Forderungskatalog nach, den die Regierung in Doha innerhalb von zehn Tagen akzeptieren sollte. Verlangt wird darin unter anderem, dass Katar die iranische Botschaft schließt und seine militärische Zusammenarbeit mit der Türkei und dem Iran beendet. Außerdem soll das Emirat seine Unterstützung für die palästinensische Hamas, die libanesische Hisbollah, die international tätige Muslimbruderschaft und andere »Terrororganisationen« einstellen. Um die Erfüllung der Forderungen zu kontrollieren, soll Kata...

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