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07.07.2017 / Inland / Seite 8

»Personalnot ist wirklich das drängendste Thema«

Pflegefachkräfte bei der Klinikgruppe Ernst von Bergmann sind nachts oft allein auf Station. Gespräch mit Sabine Bülth

Johannes Supe

Frau Bülth, in Ihrer Funktion als Betriebsrätin sind Sie die Ansprechperson für Kolleginnen und Kollegen bei der Klinikgruppe Ernst von Bergmann. Wie oft bekommen Sie zu hören, dass es in den Häusern mehr Personal bräuchte?

Täglich. Sogar stündlich. Es melden sich Kolleginnen aller Stationen. Die Personalnot ist wirklich das drängendste Thema bei uns.

Eine Ihrer Kolleginnen sagte gegenüber junge Welt am Mittwoch, dass sie in der Nacht für bis zu 36 Patienten allein verantwortlich ist. Ist das eine Ausnahme?

Es ist der Normalfall bei uns. Im Haupthaus in Potsdam gibt es auf einer Ebene drei Stationen: Eine mit 36 Patienten, zwei mit bis zu 24 Patienten. Auf allen drei Stationen wird in der Nacht nur eine ausgebildete Krankenschwester eingesetzt. Nun gibt es zwischen den Ebenen noch Springer, die aushelfen sollen, damit die Kolleginnen auch einmal eine Pause machen können. Doch das funktioniert nicht richtig.

Dabei steht nachts viel Arbeit an: Alle zwei Stunden...

Artikel-Länge: 4330 Zeichen

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