07.07.2017 / Inland / Seite 4

Denunziation durch Antisemitismusvorwurf

Berlin: Eine Diskussion an der Freien Universität über Kritik am Staat Israel und Begrifflichkeiten

Matthias Hinkelmann

Das Interesse war groß: Am 3. Juli fand am Otto-Suhr-Institut (OSI) der Freien Universität Berlin unter dem Titel »Begrenzte Freiheiten? Kontroverse Wissensproduktion – Antisemitismusvorwürfe – politische Kultur« die letzte Veranstaltung einer dreiteiligen Reihe statt, die sich mit »wissenschaftlichen Perspektiven auf Israel und Palästina« auseinandersetzt, so die Uni.

Hajo Funke, emeritierter Professor für Politikwissenschaft des OSI, erläuterte die verschiedenen Formen des Antisemitismus, die in Debatten stets klar definiert werden sollten, Weil Antisemitismusvorwürfe von politischen Akteuren instrumentalisiert würden. Aufgabe der Wissenschaft sei es, empirisch und differenziert vorzugehen. Gadi Algazi, Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Tel Aviv, sprach über die Wahrnehmung der deutschen Diskussion über Antisemitismus in Israel. Der Begriff der Schuld werde dort heute mehr in Bezug auf die eigene Geschichte und auf die israelis...

Artikel-Länge: 3997 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe