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28.06.2017 / Inland / Seite 4

Bauern bangen um Subventionen

Verband fordert »verlässliche« Agrarpolitik und Verzicht auf neue Auflagen

Jana Frielinghaus

Der Deutsche Bauernverband (DBV) reklamiert für sich noch immer, Interessenvertretung der Landwirte zu sein. Zugleich vertritt er Positionen, die ganz im Sinne der großen Futter-, Düngemittel- und Maschinenhersteller sowie Fleisch- und Molkereiwirtschaft sind. Heute beginnt in Berlin der vom DBV ausgerichtete »Deutsche Bauerntag 2017« mit 650 Delegierten der Landesverbände und 350 Gästen. Sponsoren des Events sind unter anderem die Pestizid- und Saatgutriesen Bayer und BASF, der Traktorenbauer John Deere, der Mineraldüngerproduzent K + S und drei Versicherungskonzerne. Zu den Gästen werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (beide CDU) sowie Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gehören.

Am Dienstag mahnte DBV-Präsident Joachim Rukwied auf einer Pressekonferenz für die Arbeit der Landwirte sei ein »gesetzlicher Rahmen« nötig, der »Planungssicherheit und wirtschaftliche Perspektiven« bieten müsse. Derzeit herrscht unte...

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