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21.06.2017 / Inland / Seite 5

Sozialer Aufstieg war gestern

Paritätischer Gesamtverband beklagt verfestigte Ungleichheit, fehlende soziale Mobilität und fordert »Agenda des Sozialen«

Stefan Thiel

Soziale Ungleichheit und Armut bleiben auf hohem Niveau, die Aufstiegschancen werden geringer, der gesellschaftliche Zusammenhalt in der BRD erodiert: Das sind die zentralen Befunde einer Analyse des Paritätischen Gesamtverbandes. Dessen »Jahresgutachten 2017 zur sozialen Lage in Deutschland« wurde am Dienstag in Berlin vorgestellt.

Der Vorsitzende des Sozialverbandes Rolf Rosenbrock verwies auf das sogenannte Armutsparadox: »Die wirtschaftliche Lage ist im Schnitt gut, gleichzeitig stagnieren wichtige Indikatoren wie die Armutsquote und die Zahl der Betroffenen, etwa von Langzeitarbeitslosigkeit oder Kinderarmut, auf hohem Niveau.« Was gut für »die Wirtschaft« sei, sei noch lange nicht für alle gut. Es sei ein Alarmsignal, wenn es nicht mal unter günstigen ökonomischen Bedingungen gelinge, Armut spürbar zu verringern. »Die Zeiten des ›Vorwärts‹ in der sozialen Entwicklung sind Geschichte. Es droht tatsächlich die ›Abstiegsgesellschaft‹ zur Realität zu wer...

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