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10.06.2017 / Ausland / Seite 7

Entwicklungshilfe wird privatisiert

Die Afrikapartnerschaft der Bundesregierung ist vor allem eine mit deutschen Konzernen

Christian Selz, Kapstadt

Am Dienstag und Mittwoch zog ein Sturm über Kapstadt, der es auch international in die Nachrichten schaffte. Mindestens fünf Menschen starben in der südafrikanischen Metropole am Atlantischen Ozean. Doch keiner von ihnen wurde ins Meer gerissen. Nein, vier Tote waren nach einem Feuer in einer Wellblechhütte zu beklagen, der fünfte starb beim Einsturz seiner notdürftig zusammengeschusterten Behausung. Alle fünf sind Opfer ihrer Armut, die Todesursache heißt nicht Unwetter, sondern Kapitalismus.

Genau jene Marktwirtschaft soll am kommenden Montag und Dienstag in Berlin als Allheilmittel für die Probleme des afrikanischen Kontinents verkauft werden. »G20 Africa Partnership« nennt die Bundesregierung ihre Afrikakonferenz im Jahr der deutschen G-20-Präsidentschaft. Doch bei den vorgeblichen Adressaten findet das gefühlt 127. europäische Programm zur Errettung des Erdteils kaum Anklang. Kein Wunder, denn darum geht es auch nicht.

Worum es der Bundesregierung geht...

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