10.06.2017 / Inland / Seite 2

»Beschäftigte müssten einseitig Risiken tragen«

Uni-Leitungen wollen Nahverkehrtickets für die Angestellten davon abhängig machen, ob das Land sie finanziert. Gespräch mit Thomas Winhold

Herbert Wulff

Die Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten in Hessen laufen üblicherweise nach folgendem Schema ab: Erst einigen sich die Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf Bundesebene, dann wird das Ergebnis für Hessen mehr oder weniger übernommen, am Ende unterzeichnen die Uni Frankfurt und die Technische Universität Darmstadt Haustarifverträge, die dem des Landes Hessen entsprechen. Warum ist das dieses Mal anders?

Das liegt vor allem an Besonderheiten des hessischen Tarifabschlusses. Unabhängig von den Forderungen, die die Gewerkschaften aufgestellt haben, beinhaltet der Vertrag für die Landesbeschäftigten, dass sie zunächst für 2018 eine Freifahrtberechtigung für den öffentlichen Nahverkehr in Hessen erhalten. Dies wirft die Frage auf, ob das auch in den Universitäten Darmstadt und Frankfurt gilt, die eigenständige Tarifverträge verhandeln. Die Uni-Leitungen wollen das Hessen-Ticket zwar auch für ihre Beschäftigten – aber nur, wenn ...

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