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01.06.2017 / Inland / Seite 5

Armutsfalle Studium

Erhebung des Studentenwerks verweist auf zu niedrige BAföG-Sätze

Simon Zeise

Gebildet, aber arm. Das Schicksal teilen hierzulande viele. Die Bedarfssätze des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) für Studenten sind zu niedrig. Zu dem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW).

Erstmals seit Einführung des ­BAföG 1971 sind die Lebenshaltungskosten von Studierenden in Deutschland auf der Grundlage von statistischen Daten berechnet worden. Die Sätze deckten die tatsächlichen Kosten der Studierenden nur in begrenztem Umfang ab. Beim Grundbedarf fehlen demnach zwischen 70 und 75 Euro monatlich. Auch die Pauschalen für das Wohnen reichten kaum aus. »Betrachtet man die tatsächlichen Ausgaben der angehenden Akademikerinnen und Akademiker, dann liegen diese deutlich über den BAföG-Sätzen und häufig über dem verfügbaren Budget insgesamt«, heißt es in der Studie. Dies gelte »auch dann, wenn entsprechend den Vorgaben des Bun...

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