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01.06.2017 / Inland / Seite 4

Internationalismus bei Hambach

Lakota-Aktivisten unterstützen Protest gegen RWE-Tagebau. Es geht um sauberes Grundwasser, den Verbleib ganzer Dörfer und süße Waldbewohner

Gitta Düperthal

Am Pfingstwochenende geht der Widerstand der Braunkohlegegner der Initiative »ausgeCO2hlt« im Hambacher Forst weiter. Für alle, die sich für den sofortigen Ausstieg aus der Kohleverstromung einsetzen, heißt es: »Tragt rot«. Die Protestierenden wollen so die bisherige Rodungsgrenze mit einer roten Linie verdeutlichen und ein Signal gegen weiteres Abholzen des Waldes für den Braunkohletagebau der RWE Power AG setzen. Indigene Umweltaktivisten aus den USA wollen sie dabei unterstützen.

Nur noch zehn Prozent des einstigen größten Waldgebiets in Nordrhein-Westfalen, wo es zwischen 6.000 und 7.000 Hektar gab, seien erhalten, 90 Prozent davon hätten dem Kohleabbau weichen müssen, sagte Eva Töller am Dienstag gegenüber junge Welt. Zusammen mit Michael Zobel organisiert sie am Sonntag eine Führung durch den verbliebenen Teil. Der Braunkohletagebau führe zur Zerstörung von Ökosystemen, zum Raubbau am Grundwasser, zur Zwangsumsiedlung ganzer Dörfer, schimpft Töller. ...

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