Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
30.05.2017 / Feuilleton / Seite 10

Ostwinde

Helmut Höge

Der Ostwind war eine Zeitung der ostdeutschen Betriebsräteinitiative, die nach 1989 versuchte, Widerstand gegen die Abwicklung der großen DDR-Betriebe zu organisieren. Sie agitierte branchenübergreifend und wurde deshalb gemäß der berühmten sozialdemokratischen Doppelstrategie von der IG Metall und der IG Chemie angegriffen, vom DGB und der Berliner IG Druck und Papier aber unterstützt. Die Initiative entstand im Berliner Glühlampenwerk Narva und versammelte regelmäßig Betriebsräte u. a. aus der Deutschen Seereederei Rostock (DSR), dem Halbleiterwerk in Frankfurt/Oder, der Orwo-Fabrik in Wolfen und dem Kaliwerk in Bischofferode, um nur einige zu nennen. Mit dem Hungerstreik der Belegschaft des Batteriewerks in Oberschöneweide und dem der Kalibergarbeiter in Bischofferode, welche die Schließung ihrer Betriebe allerdings nicht verhindern konnte, spaltete sich die Initiative und löste sich 1994 auf. Der Dichter Volker Braun dachte in seinem Buch »Die hellen ...

Artikel-Länge: 3973 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €