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06.04.2017 / Inland / Seite 2

»Europa muss atomwaffenfrei sein«

Organisationen der Friedensbewegung treffen sich, um über Möglichkeiten der nuklearen Abrüstung zu diskutieren. Gespräch mit Lucas Wirl

Jakob Roth

Am heutigen Donnerstag veranstalten verschiedene Friedensorganisationen die Konferenz »60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht«. Wir werden gleich über die heutige Bedrohung durch Kernwaffen sprechen. Bitte erklären Sie zunächst, wer die Göttinger 18 waren, auf die Sie sich beziehen.

Am 12. April 1957 sprachen sich 18 Naturwissenschaftler in Göttingen gegen die atomare Bewaffnung Deutschlands aus. Unter ihnen waren bekannte Namen, etwa der Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker. Die atomare Aufrüstung war damals vom CSU-Politiker Franz Josef Strauß vorangetrieben worden. Die Erklärung der 18 wurde dann stark diskutiert. Sie fiel zusammen mit dem Entstehen der Friedensbewegung der Nachkriegszeit in Deutschland. Nicht nur gegen die Atomwaffen wurde demonstriert, sondern auch gegen die deutsche Wiederbewaffnung.

Die atomare Aufrüstung der BRD gelang Strauß damals nicht. Doch nun wird wieder über deutsche Nuklearwaffe...

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