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05.04.2017 / Ansichten / Seite 8

Wahrscheinlichkeiten

Farbenspiele vor den Bundestagswahlen

Georg Fülberth

Gegenwärtig sieht es so aus, als werde bei der Bundestagswahl am 24. September darüber entschieden, ob die nächste große Koali­tion von Angela Merkel oder Martin Schulz geführt wird. Letzteres wäre möglich, wenn die SPD mehr Sitze erhält als die Union. Völlig ausgeschlossen ist das nicht, denn die Kanzlerin hat erkennbar keine große Lust mehr, und das liegt nicht nur an Seehofer. Gut möglich, dass es ihr schon morgens beim Zähneputzen speiübel wird, wenn sie an die CDU denkt, deren Vorsitzende sie immer noch ist. Sie setzt auf Innovation. Das ist, wie fast alles, was sie sagt, in sich schlüssig, wenngleich nur im marktliberalen Sinn: Solange Deutschland aufgrund seiner hohen Produktivität Exportweltmeister ist, bleibt auch für die hiesigen Abgehängten mehr übrig als für ihre Leidensgenoss(inn) en in den niederkonkurrierten Ländern. Doch Innovation ist eine Sache der Ingenieure und Chemiker, ...

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