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04.04.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Freihandel ist Ansichtssache

BRD-Regierung will mit Argumenten mögliche US-Pläne zu Handelsrestriktionen abwehren

Die künftige Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump ist von den deutschen Großmedien seit dessen Amtsantritt im Januar oftmals in düsteren Farben gemalt worden. Bisher hat sich davon wenig bewahrheitet. Doch in Washington arbeitet die Administra­tion anscheinend an neuen Konzepten. Die deutsche Bundesregierung will dem ihre eigenen Vorstellungen zu diesem Thema entgegensetzen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wolle den US-Staatschef dazu animieren, keine Handelshürden für deutsche und andere ausländische Unternehmen aufzustellen. Die Bundeskanzlerin habe mit Trump zwar noch keinen Kontakt aufgenommen, nachdem dieser die »Überprüfung der US-Handelsbeziehungen mit Exportländern wie Deutschland« angeordnet hatte, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die deutsche Haltung sei der US-Regierung jedoch bekannt.

»Die deutsch-(US-)amer...

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