31.03.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 2

Blockade vor Bombardier

In Berlin demonstrierten Beschäftigte aus allen Werken für ihre Arbeitsplätze

Rund 1.200 Bombardier-Beschäftigte aus allen deutschen Werken haben am Donnerstag in Berlin gegen den angedrohten Stellenabbau bei dem Zugbauer protestiert. »Zu Mittätern des geplanten Deindustrialisierungs- und Massenentlassungsprogramms der Geschäftsführung werden wir uns nicht machen lassen«, rief der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Michael Wobst den Demonstranten vor der Zentrale von Bombardier Transportation zu. Er forderte von der Konzernführung: »Arbeiten Sie mit uns an vernünftigen Alternativen, die die Zukunft der Standorte sichern.« Im nächsten Atemzug schwand die Kampfeslust: Die Beschäftigten seien bereit, »bei notwendigen Umstrukturierungen auch schmerzhafte Veränderungen mitzutragen«. Von jedem Arbeitsplatz bei Bombardier hingen vier bis fünf Stellen bei Zulieferern und Dienstleistern ab. Aus Hennigsdorf und Görlitz waren Kollegen nach Berlin gereist, auch aus Bautzen, Kassel, Mannheim, Frankfurt am Main, Braunschweig und Siegen.

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