14.03.2017 / Ausland / Seite 7

Mit dem Olivenzweig wedeln

Präsident Duterte lässt wieder Friedensverhandlungen führen – bis zum Wochenende herrschte noch ein »totaler Krieg« gegen die radikale Linke

Rainer Werning

Impulsivität ist die vornehme Umschreibung eines Regierungsstils des philippinischen Präsidenten Rodrigo R. Duterte, den er in seiner knapp neunmonatigen Amtszeit mehrfach unter Beweis gestellt hat. Mit Blick auf ein in der Bevölkerung erwartetes Friedensabkommen zwischen der Regierung in Manila und dem linken Untergrundbündnis der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP), hat Duterte eine erstaunliche Kehrtwende vollzogen.

Fernab der Scheinwerfer trafen sich die Emissäre beider Seiten am Freitag und Samstag vergangener Woche in der niederländischen Stadt Utrecht zu informellen Gesprächen und verabschiedeten eine »Gemeinsame Erklärung«. Haupttenor dieses von den Chefunterhändlern beider Seiten, Silvestre H. Bello III. für die Regierung und Fidel V. Agcaoili für die NDFP, unterzeichneten Dokuments ist die Fortführung der Friedensverhandlungen unter der Schirmherrschaft des norwegischen Außenministeriums. In Oslo, so heißt es in der Erklärung v...

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