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03.03.2017 / Feminismus / Seite 15

Weiblicher Protest global

Am 8. März soll es weltweit Streiks und Demonstrationen geben. Oxfam-Bericht: Frauen verrichten vor allem schlecht und gar nicht bezahlte Arbeit

Jana Frielinghaus

Die Idee zu einem globalen Streiktag am 8. März entstand Ende vergangenen Jahres in Argentinien und in Polen. Auf einer Großdemonstration anlässlich des »Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen« am 26. November in Rom wurde sie begeistert aufgegriffen. Gründe für lauten Protest und Arbeitsniederlegungen gibt es mehr als genug. In Lateinamerika gingen im Herbst Hunderttausende auf die Straße, weil brutale Gewalttaten gegen Mädchen und Frauen immer erschreckendere Ausmaße annehmen – und die Täter sehr häufig keinerlei Strafverfolgung zu befürchten haben. Und in Polen wehren sich derzeit viele Frauen gegen die Verschärfung der bereits jetzt für europäische Verhältnisse extrem rigiden Abtreibungsgesetze und damit gegen die weitere Einschränkung ihres Selbstbestimmungsrechts.

Die internationale Entwicklungsorganisation Oxfam machte derweil mit einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht auf die extreme wirtschaftliche Benachteiligung der F...

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